Rechtliche Konsequenzen bei DDoS-Angriffen
Die Teilnahme an DDoS-Angriffen im Zuge der "Operation:Payback" gegen Unternehmen, die sich gegen WikiLeaks stellen, kann laut einem Rechtsexperten auch in Österreich zu rechtlichen Konsequenzen führen. Bei den "Anonymous"-Aktivisten, die hinter den Angriffen auf Mastercard und Co. stecken, kündigt sich unterdessen ein Strategiewechsel an.
Die Software, die in den vergangenen Tagen von Unterstützern der Enthüllungsplattform WikiLeaks im Rahmen der "Operation:Payback" zu DDoS-Angriffen ("Distributed Denial of Service") auf Mastercard, Visa und andere Unternehmen genutzt wurde, ist nicht schwer zu finden. Das Tool LOIC ist auf zahlreichen Websites verlinkt, auch in Chats wird immer wieder darauf verwiesen.
Die Mitwirkung an den Angriffen können jedoch rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. In den Niederlanden wurde am Donnerstag ein Jugendlicher verhaftet, der maßgeblich an den Attacken beteiligt gewesen sein soll. Weitere Festnahmen könnten folgen, hieß es seitens der niederländischen Staatsanwaltschaft, deren Website kurz darauf selbst
Ziel einer Attacke wurde.
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Johannes Öhlböck